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Immer mehr Eltern
und Erzieher haben das Gefühl, dass die Kindererziehung, vor
allem in den ersten Lebensjahren, immer schwieriger wird. Dies
vor allem deshalb, weil Traditionen nicht mehr gewollt werden, neue
Ansätze aber oft scheitern, wenn es nicht beim bloßen
Laissez-faire bleiben soll.
In dieser Situation
wirkt das Handbuch von Christiane Kutik wohltuend, denn hier wird
nicht auf alte Rezepte zurückgegriffen, sondern sie gibt aus
der konkreten Anschauung der kindlichen Entwicklung sinnvolle Ratschläge
für die Praxis.
Dabei stehen die Erziehung der Sinne und die Bedeutung des kindlichen
Spielens im Vordergrund. Zudem werden die Rolle des Erziehers als
Vorbild und die Bedeutung von Rhythmus und Ritualen besprochen.
Die zahlreichen
praktischen Anregungen werden mit konkreten und anschaulichen Beispielen
aus der Praxis verdeutlicht und lassen sich dadurch besonders leicht
aufgreifen.
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