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Spielen ist
ein Urimpuls des Menschseins. In allen Kulturen der Welt haben die
Menschen gespielt. Seit Jahrhunderten und Jahrtausenden. Jetzt,
in unserem digitalen Zeitalter, ist das, was einst so selbstverständlich
war, in Gefahr, verloren zu gehen.
Kinder bringen
ihn mit auf die Welt, diesen Urimpuls. Sie sind begabt mit einem
natürlichen Spieltrieb. Und der heißt Interesse. Aktives
Interesse, selbst tätig zu sein. Neugierig sein, etwas ausprobieren,
erforschen, werkeln, schaffen. Eine Göttergabe. Die will lebendig
gehalten werden, denn Spielen, wirkliches Spielen ist für ein
Kind so wichtig, wie die Luft zum Atmen. - Und warum? - Der Atem
erhält den Körper. Spielen, wirkliches Spielen belebt,
beseelt, begeistert und belehrt.
Im Spielen schöpft
das Kind Kräfte für sein ganzes Leben. Viel hängt
heute von uns Erwachsenen ab, dass kindliche Spiellust sich entfalten
kann. Wie wir unsere Kinder dabei begleiten können? Davon handelt
dieses Büchlein.
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Einfach
Spielen - ist das nicht altmodisch?
- Lust zur Eigenaktivität
Erste Spielimpulse
- Sehen und gesehen werden
- Kleine Begegnungsspiele
- Aufmerksam miteinander - und zufrieden für sich
Mir ist langweilig
- Warum spielt dieses Kind nicht?
- Vorsicht Ruhigsteller
- Was inspiriert Kinder, selber tätig zu werden?
- Anregungen zum Nachahmen?
Bewegen,
spielen, sprechen, denken
- Sicheres Körper- und Raumgefühl
- Selber wieder spielen
- Weniger ist mehr
- Elementares macht Kinder glücklich
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